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FIT FÜR DIE ZUKUNFT - EUROPA UND IHRE KINDER IM BLICK

Schreibwerkstatt AG

 

Eine Schreibwerkstatt ist wie ein großes Kreativzentrum: Hier könnt ihr euch ideenreich austoben und spannende Geschichten erfinden - einfach euren Einfällen freien Lauf lassen! Natürlich wird hier nicht nur still vor sich hingeschrieben, sondern gemeinsam werden Handlungen ausgedacht, Ideen gesammelt und die Geschichten fügen sich wie kleine Puzzleteile zu einem großen Ganzen zusammen.

Ob ihr Geschichten zu Bildern erfindet, selbst Comics zeichnet und Storys erfindet, Märchen und Fabeln kreativ verändert, mit Wörtern spielt und und und – mit der Sprache ist ganz viel möglich!

Eine Werkstatt in der aus dem Nichts eine spannende, phantasievolle Geschichte wird bietet euch den Raum euch zu entfalten.

Hier findet ihr unsere erste Story, die komplett in Teamwork entstanden ist:

 

Der GraskopfGraskopf

Es war einmal auf einem Grasplaneten. Dort lebte ein Wesen, das hieß Graskopf und sah merkwürdig aus. [Es sah ganz grün und sehr klein, ziemlich klein, kleiner als ein Baby aus. Es wächst auch nicht, es wird immer kleiner werden, wenn es älter wird. Es fängt mit 100 cm Größe an und hört mit fast null cm wieder auf. Übrigens, es ist so klein wie eine Maus. Es wird aber nicht immer kleiner! Nur an den Geburtstagen mit einer Null am Ende. Merkwürdig, oder? Es wurde zur Erde geschickt, wo es den witzigen Namen Graskopf bekommt.

Über Graskopf wurde ein Bericht geschrieben und zwar hat ihn nicht jemand anderes ihn geschrieben, sondern Graskopf hat ihn höchstpersönlich alleine geschrieben und zwar von Hand. Zwar hatte es eine unordentliche Schrift, aber es hat ihn trotzdem geschrieben. Es schrieb einen Bericht über sich, dem unbekannten Wesen und was diesem so passiert ist. „Ok, stopp! Ich schreib,“ rief es und fing an zu schreiben.] (Anna)

Das Wesen Namens Graskopf sah irgendwie nicht aus wie ein Wesen, sondern mehr wie ein Garten. Deswegen wollten die Leute ihm mit einer Gartenschere den Kopf abschneiden. [Es ist aber auch grün wie Gras. Bitte schneiden Sie dem Graskopf nicht den Kopf oder andere Körperteile ab. Danke.] (Anna)

 

MännchenGraskopf rannte eines Tages vor den Menschen weg, weil sie ihm wieder den Kopf abschneiden wollten. Schließlich ist der Graskopf über einen Zaun gehüpft und kam zu einem anderen Wesen. [Er sah aus wie ein Inder mit einem roten Punkt auf der Stirn, mit schwarzen Haaren, schwarzem Bart und blauen Augen. Er hatte dunkelbraune Haut und trug einen schwarzen Anzug.] (Kristian und Florian) Er stellte sich Graskopf vor und sagte: „Ich bin Herbert und komme aus Indien. Wieso rennst du weg?“. „Weil die Menschen mir den Kopf abschneiden wollen“ sagte der Graskopf. „Ich habe eine Idee“ sagte Herbert aus Indien, „wir können mit meinem Expressraumschiff ins Weltall  flüchten, da bist du geschützt.“ „Nein, das stimmt nicht. Dort oben sind auch Menschen“, sagte der Graskopf. [Herbert fragte: „Wieso sind dort auch Menschen?“ Graskopf erklärte: „Im Weltall gibt es ein Shoppingcenter, in diesem gibt es 50% Rabatt auf Markenkleidung. Aus diesem Grund ist dort eine riesengroße Menschenmenge vorhanden, die uns direkt erwischen würde.“ „Ja, da hast du Recht“ sagte Herbert, „die Leute dort haben auch Hunde, die könnten ja auch versuchen dich anzuknabbern!“ Graskopf erklärte Herbert auch, dass dort so viele lange Gänge seien, wo man sich schnell verlaufen kann. Dann würde man ihn bestimmt erwischen!] (Melike und Julia)

 

 

PCPlötzlich hatte der Graskopf eine Idee: Sie könnten shoppen gehen und sich Masken kaufen, damit sie sich als Menschen verkleiden könnten. [Herbert fand es war eine gute Idee und sie rannten los. Da sah Herbert ein großes Shoppingcenter! Sie spazierten hinein. Alle Leute guckten sie komisch an. Plötzlich sagte Graskopf: „Guck mal, da gibt es tolle Masken!“ Die beiden liefen in das Geschäft und suchten sich eine aus. Als sie an der Kasse standen, meinten die Verkäufer, dass die Leute hier mit Geld bezahlen. Graskopf und Herbert hatten natürlich keine Ahnung davon. Irgendwie mussten sie Geld verdienen. Aber wie? Da sagte Herbert: „Wir können die Masken doch einfach klauen.“ Graskopf hielt das für eine gute Idee! Nun rannten sie gemeinsam aus den Laden. Plötzlich stand ein dicker Polizist vor ihnen und fragte: „Habt ihr die Sachen geklaut?“ Graskopf und Herbert nickten. Der Polizist nahm ihnen die Masken aus der Hand und erklärte: „Ihr müsst dafür Geld verdienen!“ Da sagte Herbert leise zu Graskopf: „Wir versuchen einfach nochmal zu klauen.“ Beim zweiten Mal klappte es dann auch. Sie rannten zum Expressraumschiff und flogen los. Dabei atmeten sie erleichtert auf!] (Marie und Rukkiye)

Sie flüchteten auf einen neuen Planeten, den sie Indien nannten. [Der neue Planet sah ganz komisch aus: Er hatte die Form eines Vierecks. Der Planet lag hinter der Milchstraße. Die Fahrt dorthin dauerte eine Stunde, weil sie eine Runde um den Mond herumgeflogen und zwei Runden um den Mars. Nach drei Runden um den Jupiter sahen sie den neuen Planeten und die Straße, die Milchstraße hieß.] (Dominik) Dort lebten sie glücklich und zufrieden bis an ihr Lebens Ende.

[Fertig. Wollen Sie sich den Bericht noch einmal durchlesen? Ja! Graskopf liest sich den Text durch und bestätigt ihn mit seiner Unterschrift.] (Anna)

Universum


Die Schüler/innen der Schreibwerkstatt-AG haben in den vergangenen Sitzungen ihre Lieblingsmärchen aufgeschrieben, diese zerschnitten und ihre Schnipsel getauscht.  Am Ende entstanden kleine Mischmärchen, wie zum Beispiel „Herr Hänsel, Frau Gretel, Frau Holle, Frau Dornröschen und der Hasenigel“. Viel Spaß beim Lesen! 

 

Verrückte Märchenwelt

Herr Hänsel, Frau Gretel, Frau Holle, Frau Dornröschen und der Hasenigel

Es war einmal ein alter Hasenigel. Der lebte mit seinen beiden Kindern Herr Hänsel und Frau Gretel, die komischerweise Menschen waren, in einem Schloss im Wald. Eines Tages kam Frau Holle mit ihrer Tochter Frau Dornrösschen vorbei und brachte ihre Tochter zum Spielen. Denn Frau Holle wollte ins Fitnessstudio gehen um mehr Muckis zum Kissen ausschütteln zu bekommen. Als sie da war, sah sie einen schönen jungen Prinzen. Der sagte: „Wenn Frau Dornrösschen mich nicht bis zu ihrem 60. Geburtstag heiratet, wird sie in einen 100-jährigen Schlaf fallen.“ Frau Holle sagte: „Du hast doch einen Knall!“ Sie ging weg. Plötzlich fiel ihr ein, dass ihre Tochter morgen 60 wird. Als sie wieder im Schloss war, erzählte sie alles dem Hasenigel. Der sagte: „Ich kann doch zaubern. Dornrösschen wird nichts passieren!“ Und tatsächlich passierte Frau Dornröschen nichts. Sie feierte einen wunderschönen 60. Geburtstag.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

[Rukiyye, Anna, Zainab, Julia, Marie] 

Märchen

 

 

Schreibwerkstatt AG 

update am 16.11.2018

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